Alles was ihr tut, geschehe in Liebe.  - Jahreslosung für 2024 -

1. Korinther 16,14 

Eine Kirche geht kegeln - echt jetzt?

Ja, diese etwas ungewöhnliche Idee, einen sportlichen Ausflug zu wagen, trauten wir uns schon im letzten September im Reinsdorfer Kegelverein. Die Resonanz darauf war so positiv ,daß der Wunsch nach Wiederholung in uns immer größer wurde. Jetzt am  27. Januar konnten  wieder die 4 Kegelbahnen und die schönen, einladenden Räumlichkeiten gemietet werden und die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. Möglichst jeder sollte etwas mitbringen und so trafen etwa 40 Kegelfreunde - eine bunte Gemeinde mit unseren iranischen Geschwistern, Gästen, Kindern und auch ältere Kegel-Champions. Nach einem ,,Erwärmungseinkegeln" läutete resolut die Essensglocke - eine reichhaltige Picknicktafel verwöhnte uns mit unterschiedlichsten Salaten, Beilagen, Kuchen, leckere Speisen, Würstchen und persischen Fleischspießen von den Holzkohlegrills. Natürlich fehlte es uns auch nicht an Getränken in guter Auswahl. Unser Dank gilt allen Helfern und Mitwirkenden! So gestärkt gingen die buntgemischten Gruppen auf die  moderne  Kegelanlage und mit viel Anteilnahme, Freude und Begeisterung wurden in drei Durchgängen die Gruppenbesten ermittelt. Diese 4 durften sich anschließend noch einmal untereinander messen und somit wurde ein Punktesieger ermittelt. Ein kleiner Siegespreis versüßte den ersten Platz; aber das Schönste möchte ich hier noch besonders betonen: Es gab nicht einen Verlierer an diesem schönen Abend!

Jeder hat gewonnen: an Begegnungen, Spaß, Wertschätzung und Kennenlernen in ganz anderer, lockerer, neuen Umgebung im fröhlichen Miteinander. Es ist eine Freude, daß wir auch als Gemeinde gemeinsam unterwegs sind und Schönes erleben können.

Ich denke, eine Neuauflage wäre gut möglich, hier bei uns in der Hoffnungskirche Wittenberg.

 

Matthias Arndt

 

Advent und Weihnachten

Plätzchen, Glühwein, Geschenke, Kerzen, Familie, Behaglichkeit, Schlittenfahren, Schnee ... hach - Weihnachten ist so schön!

Aber mal ganz ehrlich. Fällt dir da nicht etwas auf? Weihnachten von "geweihte Nächte" und Advent von lat. advenire = ankommen. Geht es wirklich um die stressige Anreise zu den Verwandten und die Ankunft an der gedeckten Kaffeetafel mit Keksen und Kerzen? Nein! Es geht um Jesus. Es geht darum, dass Gott Mensch geworden ist, dass Gott sich zu uns herabgebeugt hat und sich unserer annimmt; Jesus, der Sohn Gottes, kommt zur Erde. Um diese Ankunft geht es!

Die Adventszeit war früher eine Zeit der Besinnung und Buße, wo man sich einmal seiner selbst bewusst wurde "Bin ich vorbereitet auf die Ankunft Jesu?" Und ganz ehrlich - wie kann man darauf vorbereitet sein. Fangen wir ganz einfach an: Wie begrüßt man Jesus, wenn er wiederkommt? Steht man auf? Gibt man ihm die Hand? Kniet man nieder? Und was sagt man? "Guten Tag"? ... Das wussten die Menschen auch beim allerersten Advent nicht. Darum schickte Gott Johannes, den Täufer, der ihnen genau das mitteilte: Ebnet dem Herrn die Wege und tut Buße. Buße klingt so schlimm, heißt aber eigentlich nur: "Wenn ihr merkt, dass ihr etwas falsch macht, dann ändert das." 

Die Schriftgelehrten damals gingen hinaus und schauten "Kollege Johannes" bei seiner Arbeit zu: "Endlich kommt dieses ungläubige Pack von Volk und tut Buße." Doch Johannes spricht diese geistliche Elite von damals an, die viel Zeit und Kraft investiert, die Gebote hält, die Synagogen besucht, den 10. gibt ... und weist sie scharf zu recht (zu lesen in Lukas 3). Sie dachten, sie wären fertig und hätten es.

Letztlich sagt ihnen Johannes: Jeder, der meint, er wäre fertig und bräuchte sich nicht weiter zu entwickeln, liegt falsch. 

Ich lade dich ein, diese Adventszeit als Bußzeit im schönsten Sinne zu erleben, als Zeit, in der du dich und dein Verhalten hinterfragst und ggf. änderst, also Buße tust.

Ich möchte bereit sein für die Ankunft Jesu und ich möchte, dass Jesus sich in meinem Leben wohl fühlt. Dafür tue ich alles, was nötig ist!

Die Hoffnungskirche Wittenberg online!

Schön, dass Sie da sind! Schön, dass du da bist ... in der Hoffnungskirche Wittenberg online. Vielleicht fragst du dich, ob so eine Gemeinde noch zeitgemäß ist. Oder, ob eine Gemeinde so eine Website braucht.

Wir sind der Überzeugung, dass wir Gott brauchen, dass wir Jesus brauchen, und wir erleben das miteinander - mal mehr, mal weniger. Dazu treffen wir uns sonntags um 10:00 Uhr zum Gottesdienst. Dieser Begriff "Gottesdienst" ist eigentlich merkwürdig: Können wir Gott dienen? Braucht Gott unseren Dienst? Oder lässt sich Gott tatsächlich darauf ein, uns zu dienen. Das ist womöglich schon die zweite Frage, die es zu ergründen gilt.

In all unseren Veranstaltungen sollen Menschen die Möglichkeit haben, Gott zu begegnen, sei es in dem, was er uns sagt, oder in dem was er tut oder getan hat oder auch in einer persönlichen Begegnung - wenn du ganz ehrlich bist, hast du doch auch schon mal erlebt, dass du mehr gespürt hast als deine Sinne wahrnehmen konnten. Wir wissen, dass Gott so etwas auch heute noch tut.

In unseren Gottesdiensten gibt es drei zentrale Bestandteile:
Die Predigt soll zentrale Themen unseres Lebens behandeln und unseren Blick für die wichtigen Dinge schärfen. Natürlich spielt dabei für uns die Bibel eine wichtige Rolle. Aber Ziel der Predigt ist, Texte aus diesem alten Buch mit so viel Weisheit und Liebe mit den Themen zu verknüpfen, die für uns auch heute relevant sind.

Lobpreis und Anbetung beschreibt die Musik, die wir im Gottesdienst machen. Natürlich ist es schön, Musik zu machen und zu genießen, aber damit wiederholen wir auch wichtige Inhalte, so dass sie uns als Ohrwürmer zu gegebener Zeit auch wieder einholen. Und die Texte helfen uns oft dabei, Gott, die Welt und uns selbst im rechten Licht zu sehen.

Die Gemeinschaft ist für jeden Menschen wichtig. Wir sind dazu geschaffen, mit anderen zusammen zu sein. Daher haben wir nach dem Gottesdienst ein Kirchenkaffee, wo wir uns nicht nur über den Gottesdienst austauschen.

Wir sind auch anderweitig online unterwegs...

Facebook
Instagram
 
 
 
 
 
 
 
 
Hoffnungskirche Wittenberg 0